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Dritte Liga

 

Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die dritte Liga möchten wir einen Blick auf die Mannschaften werfen, die in der kommenden Spielzeit in der dritten Liga spielen:

 

Aalen

Die Schwarz-Weißen von der Ostalb sind bereits seit einigen Jahren in der dritten Liga vertreten. Seit dem Abstieg aus der zweiten Liga im Jahr 2015 befindet sich der VfR in Liga drei. Zahlreiche Spieler aus höheren Spielklassen schnürten bereits ihre Schuhe für die Aalener. Darunter zum Beispiel Pohjanpalo (aktuell Bayer Leverkusen), Sulu (Darmstadt 98), Kister (SV Sandhausen). Ebenfalls gab es bekannte Gesichter auf der Trainerbank. Allen voran Hasenhüttl, der inzwischen auf der Trainerbank des Erstligisten RB Leipzig sitz oder auch Wormuth, der inzwischen beim DFB für die Ausbildung der Fußball-Lehrer zuständig ist.

 

Bremen

Der SV Werder Bremen ist landauf landab ein Begriff. Da zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft eine Liga

„Puffer“ bestehen muss, ist die zweite Mannschaft der Bremer in der dritten Liga vertreten. Durch den Abstieg der

zweiten Mannschaft von Mainz 05 in der zurückliegenden Spielzeit ist Bremen II die einzige zweite Mannschaft eines

Bundesligisten, die in der dritten Liga vertreten ist.

 

Chemnitz

Mit dem CFC ist der DDR-Meister von 1967 vertreten. Zudem waren die Chemnitzer in der Saison 1989/90 im

UEFA-Pokal vertreten, der 2009 von der Europa League abgelöst wurde. Seit der Wiedervereinigung kam der

Chemnitzer FC allerdings nicht über die Teilnahme in der zweiten Bundesliga hinaus. Zuletzt waren die Chemnitzer in

der Saison 2000/01 Zweitklassig. Nach dem Drittliga-Aufstieg in der Saison 2010/11 spielen die Sachsen nun die

siebte Drittliga-Spielzeit in Folge.

 

Erfurt

Auch Rot-Weiß Erfurt spielte, wie Chemnitz, nach der Wiedervereinigung in der zweiten Liga. In der Spielzeit 1991/92

und 2004/05 befand sich der Verein aus Thüringen im Unterhaus. Nach drei Jahren Regionalliga gelang der Aufstieg in

die dritte Liga. Für Erfurt steht in der kommenden Spielzeit ein Jubiläum an. Die Saison 2017/18 ist die zehnte

Drittliga-Saison für RWE. 1954 und 1955 gelang den Thüringern der Gewinn der DDR-Meisterschaft.

 

Großaspach

Ein weiterer Vertreter aus Württemberg. In unmittelbarer Nähe zu Backnang, dem Geburtsort von RB Leipzig

Sportdirektor Rangnick gelegen, befindet sich Aspach. Dort ist die SG Sonnenhof Großaspach beheimatet, die

allerdings keine großen Titel zu vermelden hat. Der größte Erfolg war für den Verein der Drittligaaufstieg in der

Saison 2013/14. Als erstplatzierter Verein aus der Regionalliga Südwest ging es in die dritte Liga, der die SG nun in

der vierten Spielzeit angehört. Das beschauliche Stadion außerhalb des Ortes war Spielort der U19 EM im Jahr 2016.

Deutschland spielte dort das Gruppenspiel gegen Portugal. Von 2012 bis 2014 spielte der aktuelle Sandhäuser Kuhn

bei den Großaspachern.

 

Halle

In Sachsen-Anhalt sind die Mannen des Halleschen FC beheimatet. Allerdings gab es an der Saale seit den

erfolgreichen DDR-Zeiten, in denen der Verein einmal im Europapokal der Pokalsieger und zweimal im UEFA-Pokal

vertreten war, kaum Grund zur Freude. Elf lange Jahre gab es in Halle nur Fußball in der vierten Liga zu sehen

(2000/01-2011/12), ehe zur Saison 2012/13 der Aufstieg in die dritte Liga gelang. Nun steht das sechste Drittligajahr in

Folge an. Trainer der Hallenser ist Schmidt, der bereits in Aue und Offenbach als Trainer tätig war.

 

Jena

Mit dem FC Carl Zeiss Jena ist ein weiterer Verein in der dritten Liga vertreten, der die DDR-Meisterschaft feiern

konnte. In den Jahren 1963, 1968 und 1970 konnten die Jenaer den Titel gewinnen. Ebenfalls waren die Thüringer

im Europa-Pokal vertreten. Nach fünf Jahren in der vierten Liga gelang dem FC Carl Zeiss Jena der Wiederaufstieg

in die dritte Liga. Bereits von der Saison 2008/09 bis 2011/12 spielten die Jenaer in der dritthöchsten Spielklasse

Deutschlands, ehe der Abstieg in die vierte Liga kam. Fast wäre der direkte Aufstieg gelungen, doch mit Platz zwei

und drei verpassten die Thüringer dieses Ziel um ein Haar. Im Fünften Regionalliga-Jahr aber stand der erste Platz zu

buche. In der Relegation kamen die Jenaer gegen Viktoria Köln weiter.

 

Karlsruhe

Das Gründungsmitglied der Bundesliga hat bewegte Zeiten hinter sich. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga in der

Saison 2008/09 kamen die Badener nicht mehr zurück ins Oberhaus. Zunächst waren die Karlsruher innerhalb von drei

Jahren nur in der unteren Tabellenhälfte zu finden. Entgingen sie 2011 nur knapp der Relegation. Ein Jahr später stiegen

sie in der Relegation in die dritte Liga ab, schafften als Tabellenerster aber den direkten Wiederaufstieg in das Unterhaus.

Nun ging es stetig bergauf. Nach Platz fünf in der Spielzeit 2013/14 ging es für den KSC eine Saison später in die

Relegation gegen den Hamburger SV, der sich glücklich durchsetzte. Karlsruhe blieb im Unterhaus und erreichte Platz

sieben. In der vergangenen Spielzeit aber klappte nicht viel bei den Blau-Weißen. Damit geht es für den KSC in der

kommenden Spielzeit einzig um den direkten Wiederaufstieg.

 

Köln

Mit dem Sportclub Fortuna Köln ist der Verein in der dritten Liga vertreten, der im stadtinternen Ranking hinter dem

1. FC Köln rangiert. In der Saison 1973/74 spielten die Fortunen in der Bundesliga, zwischen1974/75 und 1999/00 in

der zweiten Liga, ehe zwölf Jahre kamen, in denen die Domstädter nur in Liga vier und fünf vertreten waren. Seit der

Spielzeit 2014/15 sind die Kölner wieder in der dritten Liga vertreten. Der aktuelle Spielerberater Fahrian, sowie die

ehemaligen Bundesliga-Spieler Sarpei und Wiese schnürten bereits die Schuhe für die Kölner. Der Trainer, Koschinat,

ist bereits seit 2011 in Amt und Würden. Zuvor saß er fünf Jahre als Co-Trainer bei der TuS Koblenz auf der Bank, als

die Mannschaft in Liga zwei und drei spielte.

 

Lotte

In der vergangenen Spielzeit machten die Sportfreunde aus Lotte auf sich aufmerksam. Der erst in die dritte Liga

aufgestiegene Verein schaffte es ins Viertelfinale im DFB-Pokal, wo sich die Mannschaft um Trainer Atalan dem

späteren Pokalsieger Dortmund geschlagen geben musste. Auf dem Weg dorthin feierten die Sportfreunde Siege

gegen Werder Bremen, Bayer Leverkusen und 1860 München. In der ersten Drittligasaison landete die Mannschaft

aus dem Tecklenburger Land auf Platz zwölf und hatten damit nichts mit dem Abstieg zu tun. Damit konnte der

Verein aus der Gemeinde Lotte mit einem weiteren Jahr in der Liga planen, die die bisher höchste Spielklasse in der

Historie des SFL darstellt.

 

Magdeburg

Mit dem 1. FC Magdeburg ist ein weiterer Verein aus Sachsen-Anhalt in der dritten Liga vertreten. Der FCM war zu

DDR-Zeiten einer der erfolgreichsten Vereine und spielte durchgehend in der DDR-Oberliga, der damals höchsten

Spielklasse. Der Verein brachte dabei bekannte Spieler wie Seguin hervor, dessen Sohn beim VfL Wolfsburg unter

Vertrag steht. Ebenfalls schnürte Schuster, der mit Darmstadt 98 den Durchmarsch von Liga drei in die Bundesliga

und dort den Klassenerhalt schaffte, seine Schuhe für die Blau-Weißen aus der Landeshauptstadt von

Sachsen-Anhalt. Vor der Wiedervereinigung wurden die Magdeburger dreimal Meister und konnten sieben Mal den

Pokalsieg feiern. Zudem gelang der Mannschaft 1974 als einzige Mannschaft der ehemaligen DDR der Gewinn des

Europapokals der Pokalsieger (seit 1992 Champions League). Nach der Wiedervereinigung war der Erfolg nicht mehr

da. Viele Jahre lang hieß es Regionalliga in Magdeburg, ehe 2015 der Aufstieg in Liga drei glückte. Seither spielt der

FCM in der Spielklasse und wurde in den beiden Drittliga-Spielzeiten jeweils Vierter und verpasste damit beide Male

die Relegation.

 

Meppen

Der SV Meppen ist in Fußball-Deutschland kein „Nobody“. Von der Saison 1987/88 bis 1997/98 spielten die

Emsländer in der zweiten Bundesliga, ehe der Absturz bis in die Oberliga und damit die fünfte Spielklasse kam.

Dort erholten sich die Niedersachsen schließlich und stiegen 2011 in die Regionalliga Nord auf. Nach sechs

Spielzeiten in Liga vier ging es für die Meppener in die Regionalliga-Relegation gegen den SV Waldhof Mannheim,

wobei sich Meppen erst im Elfmeterschießen nach 210 torlosen Minuten durchsetzen konnte. Zum SV Meppen

hat auch der Vizepräsident des 1. FC Köln, Schumacher, eine Verbindung. Als er beim FC Schalke 04 unter Vertrag

stand und dem Verein der Abstieg in Liga zwei drohte, sagte er nur: „Ich spiel‘ doch nicht in Meppen.“ Nach dem

besiegelten Abstieg stellte ein Spediteur aus Meppen einen LKW-Auflieger vor die Haustür des ehemaligen

Nationaltorhüters auf dem Stand „SV Meppen – das Fußballerlebnis“. Ob der SV Meppen in der kommenden

Spielzeit ein Erlebnis wird, wird sich in 38 Ligaspielen zeigen.

 

Münster

Auch bei Preußen Münster sind die glorreicheren Tage Vergangenheit. Auch die Münsteraner waren

Gründungsmitglied der Bundesliga 1963, spielten allerdings nur in dieser einen Saison in der ersten Liga. Einige

Zeit zweitklassig, bis 2011 nur in der Regionalliga vertreten. Nach dem Aufstieg steht der Mannschaft nun die

siebte Drittliga-Spielzeit ins Haus. Mit Metzelder, Nazarov und Bakalorz befindet sich der Neu-Sandhäuser

Daghfous in einer Liste von ehemaligen Spielern des SC Preußen Münster, die höherklassig spielten respektive

noch immer spielen. Die zurückliegende Spielzeit schlossen die Schwarz-Weißen auf Platz neun der Tabelle ab.

Trainiert wird die Mannschaft von Möhlmann, der auf Trainerstationen bei Vereinen wie Eintracht Braunschweig,

dem FC Ingolstadt oder dem TSV 1860 München vorweisen kann. Den Verein kennt Möhlmann noch aus seiner

aktiven Karriere von 1974-1978. Danach zog es ihn weiter in Richtung Norden zu  Werder Bremen und dem

Hamburger SV.

 

Osnabrück

Der Verein für Leibesübungen befand sich zwischen 1994 und 2010 zwischen der Regionalliga und der zweiten

Bundesliga als Fahrstuhlmannschaft unterwegs. Seit dem Zweitliga-Abstieg nach der Saison 2010/11 spielen die

Niedersachsen in Liga drei. Auf der Trainerbank an der Bremer Brücke sitzt seit 2015 der US-Amerikaner Enochs,

der zuvor die Osnabrücker U19 coachte. Von San Francisco United kam der Trainer 1994 nach Deutschland,

spielte zwei Jahre lang beim FC St. Pauli, wechselte nach Osnabrück und beendete beim VfL seine Karriere im

Jahr 2008. 2004 erhielt er für seinen Treffer im Pokalspiel gegen Bayern München die Auszeichnung zum Tor des

Monats. Lattek, Kampl, Owomoyela und auch Zoller spielten für die Lila-Weißen. Nach der Hinrunde in der

abgelaufenen Saison stand Osnabrück noch auf Platz drei der Tabelle, rutschte allerdings in der

Rückrunde (Rückrundenplatzierung: 14) auf den sechsten Tabellenplatz ab. 

 

Paderborn

Glücklich kann man in Ostwestfalen sein. Dass der SC Paderborn dem durchgereicht werden von Liga eins bis

in Liga vier entgangen ist, ist einzig dem Umstand zu verdanken, dass 1860 München keine Lizenz für die dritte

Liga erhalten hat. Sportlich stand die Mannschaft um Trainer Baumgart nach dem 38. Spieltag der abgelaufenen

Saison auf Platz 18 und damit einem direkten Abstiegsplatz. Nach dem direkten Wiederaufstieg in die

2. Bundesliga 2009 spielte der SC fünf Spielzeiten im Unterhaus, ehe mit dem Erreichen des zweiten

Tabellenplatzes der größte sportliche Erfolg gelang. Paderborn stieg in die erste Bundesliga auf. In der Hinrunde

vielversprechend wurden die Ostwestfalen in der Rückrunde durchgereicht und stiegen auf Platz 18 direkt wieder

in das Unterhaus ab. Auch dort lief es alles andere als rund. Nach dem Zweitliga-Jahr führte der Weg in Liga drei,

wo am Saisonende eben sportlich der Abstieg besiegelt war. Der aktuelle Hoffenheimer Rupp spielte ebenso wie

Stoppelkamp bei den Blau-Schwarzen. Stoppelkamp gelang zudem im Spiel gegen Hannover 96 der sehenswerte

Treffer aus 82,3 Metern. Etwas früher als die beiden zuvor genannten Spieler stand Dotschew im Kader, der

inzwischen Trainer bei Ligakonkurrent Hansa Rostock ist.

 

Rostock

Die Kogge ist in der dritten Liga mit an Bord. Der Verein, der in der Hansestadt an der Ostsee beheimatet ist,

spielt seit dem Zweitliga-Abstieg 2012 in der dritten Liga. Von der Wiedervereinigung an spielten die Rostocker

ausschließlich in den beiden höchsten Spielklassen. Mit Kroos durchlief ein Weltmeister von 2014 die

Juniorenmannschaften des F.C. Hansa. Eine innovative Idee gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern. Um zur

neuen Spielzeit einen neuen Rasen im Ostseestadion finanzieren zu können, haben alle Unterstützer des

Vereins die Möglichkeit, Rasenstücke zu kaufen. So gibt es insgesamt 7.200 Stücke, die symbolisch erworben

werden können. Was nach manchen Spielen irregulär vonstattengeht, darf beim „Tag des Abgrasens 2017“

offiziell gemacht werden. Diejenigen, die sich ein Stück online sichern dürfen sich auch ein Original Rasenstück

an eben diesem Tag abholen. In der abgelaufenen Spielzeit schnitten die Rostocker als schlechtester Ost-Club

der Liga ab. Nur Platz 15 hieß es nach dem 38. Spieltag, knapp vor den Abstiegsrängen.

 

Unterhaching

Nach der erfolgreichen Relegation ist auch die SpVgg Unterhaching in der dritten Liga vertreten. In der Dekade vor

und nach der Jahrtausendwende noch befand sich die Mannschaft aus dem Süden von München zwischen erster

und dritter Liga. Die letzten beiden Spielzeiten verbrachten die Hachinger in der Regionalliga Bayern, nachdem

die Mannschaft nur durchwachsene Spielzeiten in der dritten Liga gespielt hatte. Der aktuelle Hannover 96-Coach

Breitenreiter ist der Rekordtorschütze für die Spielvereinigung in der Bundesliga. 15 Treffer gelangen dem

Aufstiegstrainer aus Niedersachsen. Ebenfalls spielte Fink, der Rekordtorschütze der dritten Liga, für die

Hachinger. In der kommenden Saison ist Fink beim KSC im Einsatz. In Unterhaching gibt es ebenfalls eine

Bob-Abteilung, der von 1993 bis 1997 der erfolgreiche Bob-Pilot Langen angehörte.

 

Wiesbaden

In der hessischen Landeshauptstadt gibt es ebenfalls Fußball in der dritten Liga. Nach dem Abstieg von

Mainz 05 II aber nicht mehr das Rhein-Pfalz-Derby. Der bisher größte Vereinserfolg war der Zweitliga-Aufstieg

der Wiesbadener 2007. Nach einem Jahr, in dem der Klassenverbleib glückte, führte der Weg im Jahr 2009 in

die dritte Liga, der der Verein seither angehört. Wehen Wiesbaden heißt der Verein allerdings erst seit 2007. Da

die DFL keine Spielerlaubnis im bestehenden Stadion am Halberg in Wehen, einem Stadtteil von Taunusstein,

aussprach, entschied sich die Vereinsführung für einen Stadion-Neubau in Wiesbaden. Infolge dessen erfolgte die

Umbenennung von Wehen Taunusstein in Wehen Wiesbaden.

 

Würzburg

Der Zweitliga-Aufstiegs-Euphorie folgten in der Hinrunde der vergangenen Saison viele gute Ergebnisse. Würzburg

stand nach der Hinrunde auf einem sensationellen sechsten Tabellenplatz. In der Rückrunde wurde die

Mannschaft dann allerdings durchgereicht. Es gelang kein einziger Sieg während den 17 Spieltagen in der

Rückrunde, und so standen die Kickers als direkter Absteiger aus der zweiten Liga fest. Bereits 2014 wurde die

Fußballabteilung (FC Würzburger Kickers AG) aus dem Hauptverein ausgegliedert. Anders als bei anderen

Vereinen, die durch die Ausgliederung Anteile an Investoren verkaufen, hält der Hauptverein 100% der Anteile.

Nach dem Doppelaufstieg 2012 ging es stetig Bergauf. Aus Liga sechs ging es in die Regionalliga und nach drei

Spielzeiten schaffte Würzburg nicht nur den Aufstieg in Liga drei, sondern sogar den Durchmarsch in die zweite

Liga. Durch den Abstieg steht der Fußball-Club Würzburger Kickers vor einem Umbruch. Erfolgs-Trainer

Hollerbach ging nach dem Abstieg ebenso wie manche Spieler, die weiterhin höherklassig spielen möchten.

 

Zwickau

Die Schwäne aus Zwickau feierten zur Saison 2016/17 den Aufstieg in die dritte Liga. Sah es zunächst nicht so gut

aus, als die FSV’ler auf längere Zeit auf einem direkten Abstiegsplatz rangierten, legte der FSV Zwickau eine

Aufholjagd hin und schaffte damit Platz fünf in der Tabelle. Von 1994 bis 1998 spielte der Meister von 1950 in der

zweiten Bundesliga. Bei den Westsachsen steht der jüngste Stadionsprecher aus den Profiligen am Platz und

sorgt für Stimmung auf den Rängen. Der FSV wurde der Stimme im Stadion dabei in die Wiege gelegt, da sein

Vater bereits für den Verein spielte.

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