Die Hertha will eine eigene Fußball-Arena
Wie der Hauptstadt-Club bekanntgab, wird der Mietvertrag für das Olympiastadion, der nach der Saison 2024/25 ausläuft, nicht verlängert. Von 2025 an will die Hertha in einem reinen Fußballstadion mit einem Fassungsvermögen von 55.000 Fans die Heimspiele austragen. In einer Machbarkeitsstudie mit dem Architekturbüro AS+P (Albert Speer und Partner), das bereits für die Allianz Arena in München, die Continental Arena in Regensburg und zahlreiche weitere Fußballstadien verantwortlich war, wurden über 50 Standorte in und um Berlin geprüft. Von diesen blieben 12 Standorte übrig, die in einer zweiten Prüfung auf zwei gekürzt wurden. Der favorisierte Standort der Berliner liegt einen Steinwurf vom Olympiastadion entfernt. Bei der Realisierung des Projektes, das komplett privatfinanziert wird, müssten keine denkmalgeschützten Gebäude abgerissen werden. Zudem könnte die bestehende Infrastruktur rund um die aktuelle Heimspielstätte genutzt werden. Option zwei liegt etwa neun Kilometer vor den Toren der Bundeshauptstadt. Im Brandenburg Park würde das Stadion ebenfalls Platz finden. Der Verein teilte aber bereits mit, dass das neue Stadion kommen wird. Ob die Realisierung in Berlin vollzogen werden kann, muss allerdings der Senat
entscheiden.
Die TSG zu Gast beim größten „Happening“ in der Metropolregion
Jedes Jahr zieht der Maimarkt in Mannheim Hunderttausende Besucher (2016: 343.000) an. So ist es nun auch seit ein
paar Jahren schon Tradition, dass der Bundesligist aus der Metropolregion Rhein-Neckar, der seine Heimspiele auch in
der Rhein-Neckar-Arena austrägt, mit von der Partie ist. Der „Hoffexpress“ wird unweit des gläsernen SWR-Studios auf
dem Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zur SAP-Arena aufgestellt. Am 28.04. wird der Maimarkt eröffnet. Ab
12:00 Uhr können die Besucher dann bis zum 09. Mai auf das Gelände strömen. In diesem Jahr wird sich
Kanzleramtschef Altmaier die Ehre geben und das Spektakel eröffnen.
Dahoud wechselt die Borussia
Alle Mühen waren vergebens. Eberl und die Borussia aus Mönchengladbach hatten sich bemüht den Weggang von
U21 Nationalspieler Dahoud zu verhindern und den Mittelfeldspieler weiter an die Fohlenelf zu binden. Ab Sommer
schnürt der Deutsch-Syrer seine Fußballschuhe nun allerdings für die Borussia in Dortmund. Nach Toprak, der von
Leverkusen aus in den Pott wechselt, ist Dahoud bereits der zweite Neuzugang zur kommenden Saison. Als derzeit
Tabellendritter wäre Dortmund erneut in Liga, Pokal und Champions League vertreten. Beide Spieler verfügen bereits
über Erfahrungen im europäischen Wettbewerb.
Für Leverkusens Bender ist die gebrauchte Saison gelaufen
In der Spieltags-Pressekonferenz von Bayer Leverkusen bestätigte Trainer Korkut, dass der Kapitän der Werkself in
dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten wird. Am Montag muss er sich einer Sprunggelenks-OP unterziehen. Die
Routineoperation wäre zwar kein großer Eingriff, dennoch werde der Sechser nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen
können. Die laufende Spielzeit ist für den gebürtigen Rosenheimer ohnehin eine Saison zum Vergessen. So brachte
es Bender gerade einmal auf neun Ligaeinsätze, absolvierte dabei 608 Minuten und bereitete ein Tor vor. In der
Champions League kam er zu drei Einsätzen (215 Minuten). Der Fokus gilt nun sicherlich auf den kommenden
Saisonstart.