„Tschö, Poldi“
Am Mittwochabend bestreitet Podolski sein 130., aber auch letztes Länderspiel. Dabei darf der letzte Spieler, der bereits bei der WM 2006 in Deutschland dabei war, die Mannschaft als Kapitän auf das Spielfeld führen. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel trat das Kölner Unikum in gewohnter „Poldi“-Manier auf. Dem aktiven Fußball bleibt Podolski aber weiter erhalten. Angepfiffen wird die Partie im Dortmunder Fußballtempel um 20:45 Uhr von Schiedsrichter Skomina (Slowenien). Die ARD überträgt ab 20:15 Uhr live.
Verletzung im Training
Wird die Länderspielpause dazu genutzt um rekonvaleszente Spieler wieder an das Mannschaftstraining heranzuführen, so gab es bei der TSG Hoffenheim eine Verletzung während des Trainings. Wie der Verein über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, zog sich der Offensivspieler Demirbay am Dienstag einen Haarriss im Nasenbein zu und wird daher etwas kürzer treten.
Nicht die richtige Farbe
Im Zweitliga-Spiel zwischen St. Pauli und Hannover 96 fragte Schiedsrichter Zwayer aus Berlin bei der Platzwahl den
Kapitän der Gäste aus Hannover, welche Farbe er denn gerne hätte. Das Problem nur; auf der einen Seite war die
„Münze“ blau, auf der anderen gelb, somit beide Farben der Ligarivalen aus Braunschweig. So kam es auch dazu, dass
96-Kapitän Schmiedebach nach kurzer Überlegungszeit sagte, dass die Auswahl schwierig sei, da beide Farben
„scheiße“ seien.
Neue Saison im Blick
Für Grahl vom VfB Stuttgart ist die aktuelle Spielzeit in der baden-württembergischen Landeshauptstadt trotz der guten
Saison der Mannschaft nicht von Erfolg geprägt. Früh in der Saison fiel er bereits verletzt aus, dann zog er sich eine
Meniskusverletzung im linken Knie zu. Nach erfolgreich verlaufener OP ist Grahl inzwischen im Soll, aber dennoch sei
für ihn die laufende Saison abgehakt. Drei Monate fehlt der Torhüter, der im Sommer ablösefrei aus Hoffenheim in seine
Geburtsstadt zurückkehrte, verletzt. In vier Wochen will der Keeper wieder in das Training einsteigen. Zur
Saisonvorbereitung will er dann bei 100% sein und mit Stuttgart in Liga 1 spielen.
Wieder ist ein Badener Jahrgangsbester
Am Montag wurden in Frankfurt die Absolventen des 63. Fußball-Lehrer-Lehrgangs geehrt. Einer stach hierbei besonders
hervor. Der 41-jährige Dugancic, der beim Badischen Fußball-Verband (BFV) für die Talentförderung zuständig ist und
zudem die U14 des BFV coacht. Der frisch gebackene Fußball-Lehrer schloss als Bester unter den 25 absolventen ab
und folgt damit auf Tedesco, der im Vorjahr als Jahrgangsbester abgeschlossen hatte. Nachdem nun Aue angefragt hatte,
wechselte der junge Übungsleiter nach Sachsen und verließ den Kraichgau, in dem er die U19 aus Hoffenheim trainiert
hatte.