Kramaric (re.) traf sehenswert Foto: Fussball Media

Hitziges Derby endet Unentschieden

 

Das badische Derby im Oberhaus stand an. Noch vor den Spielen fanden die beiden Trainer lobende Worte zu den jeweiligen Mannschaften. SCF-Trainer Streich sprach von einer Mannschaft, die einen gepflegten Fußball spielt, sein Pendant sprach von sehr guten Spielern auf der Gegenseite. Gegen Hoffenheim wollte Streich wieder gegen eine „Top-Mannschaft“ Punkte holen.

 

Es ging ohne viel Anlauf zur Sache. Bereits nach vier Minuten erhielt die TSG einen Freistoß aus rund 20 Metern zugesprochen, nachdem Höfler Amiri gefoult hatte. Demirbay trat den Freistoß, doch dieser ging deutlich über das Gehäuse der Hausherren. In der siebten Spielminute legte sich Zuber den Ball am Strafraum auf den rechten Fuß und zog ab, doch Kübler wehrte zur Ecke ab.

 

Nun dauerte es nach einigen Fouls auf beiden Seiten, ehe es zu einem Torabschluss kam. Die nächste Gelegenheit ergab sich erneut auf Gästeseite. Zuber flankte den Ball in den Strafraum, Kramaric zog ab, doch Schuster stellte sich in den Schuss und konnte die Situation so entschärfen (18.). Eng wurde die hitzige Partie erneut in der 25 Minute. Kramaric zog von der Strafraumkante aus ab, doch Schwolow konnte das Spielgerät noch an das Lattenkreuz abwehren.

 

Auch im weiteren Spielverlauf musste Schwolow eingreifen. Nach einem Distanzschuss von Amiri konnte der Freiburger Schlussmann zu einer Ecke klären (30.). Es dauerte bis in die 38. Spielminute, bis Baumann einen Ball parieren musste. Den Schuss von Philipp, der knapp vor der Strafraumlinie abzog, konnte der ehemalige Freiburger aber zu einer Ecke ablenken.

 

Es blieb ohne Tore bis es in die Kabinen ging. Ohne Wechsel kamen die beiden Mannschaften zurück auf den Platz. Erneut bedurfte es wenig Anlaufzeit. Bereits in Minute 48 zog Zuber aus der Distanz ab, Schwolow konnte das Spielgerät nur nach vorne abprallen lassen, doch Wagner schoss freistehend über

das Tor.

 

Dann aber entgegen des Spielverlaufes das 1:0 für die Gastgeber. Vogt hatte Niederlechner regelwidrig zu

Fall gebracht und Schiedsrichter Stark zeigte auf den Punkt. Von dort trat Philipp an, Baumann parierte, ließ

den Ball aber nur nach vorne abprallen und von dort aus vollstreckte Philipp im zweiten Anlauf (56.). Die

Antwort der Kraichgauer ließ aber nicht lange auf sich warten. Ein Angriff der Gäste schien schon vorbei,

da zog Kramaric von der linken Strafraumkante ab und schlenzte den Ball gefühlvoll in die lange Ecke. Der

direkte Ausgleich war der Mannschaft von Trainer Nagelsmann geglückt.

 

Es dauerte danach bis in die 80. Spieleminute bis zur nächsten konkreten Torgelegenheit. Haberer bekam

den Ball von Petersen aufgelegt, zog ab, traf aber nur den Pfosten. Von dort sprang das runde Leder an

den Rücken von Baumann und von hier aus zur Außenlinie. Glück für die Gäste.

 

Dies war gleichzeitig die letzte Offensivaktion des Spiels. Im 14. Spiel zwischen Freiburg und Hoffenheim

stand am Ende die achte Punkteteilung.

 

Aufstellungen:

 

SC Freiburg:

1 Schwolow, 5 Gulde, 7 Niederlechner (77. 18 Petersen), 8 Frantz, 17 Kübler, 19 Haberer (86. 2 Ignjovski),

20 Kempf, 23 Schuster, 26 Philipp (73. 32 Grifo), 27 Höfler, 30 Günter

 

TSG 1899 Hoffenheim:

1 Baumann, 6 Rudy (C), 13 Demirbay, 14 Wagner, 15 Toljan, 17 Zuber, 18 Amiri (82.23 Terrazzino),

21 Hübner (73. 4 Bicakcic), 22 Vogt, 25 Süle, 27 Kramaric (76. 28 Szalai)

 

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Assistenten: Pickel, Petersen

Vierter Offizieller: Dingert

 

Tore: 1:0 56. 26 Philipp, 1:1 60. 27 Kramaric

 

Zuschauer: 24.000 (ausverkauft)

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