Früher als zuletzt sind die Übertragungsrechte der Allianz Frauen-Bundesliga vergeben worden. Nach dem Ausscheiden von Eurosport überträgt Sport1 seit dieser Saison Spiele der höchsten deutschen Spielklasse der Frauen im Fernsehen. Ab der Saison 2018/19 gibt es eine neue „TV-Heimat“ für die Frauen-Bundesliga.
Gemeinsam mit den Übertragungsrechten der 3. Liga und den Frauen-Länderspielen gingen die Rechte an SportA, dem Rechtevermarkter von ARD und ZDF, sowie der Deutschen Telekom. Wie der DFB mitteilte, werde dadurch eine umfassende Berichterstattung der 3. Liga in der Sportschau und den Dritten Programmen gewährleistet. Die ARD erwarb darüber hinaus das Recht, mindestens zwei Drittliga-Topspiele pro Spieltag sowie die Aufstiegsspiele live in der ARD oder den Dritten Programmen zu übertragen. Ebenfalls sind in dem Rechtepaket alle Heimländerspiele der DFB-Frauen und die Spiele der Allianz Frauen-Bundesliga enthalten.
Die Telekom darf ab der Saison 2018/19 alle Spiele der dritten Liga inklusive der Aufstiegsspiele live auf deren Plattformen und dem Pay-Bereich übertragen. Darüber hinaus dürfe die Telekom pro Spieltag der Frauen-Bundesliga ein Spiel übertragen. Das Livespiel würde zusätzlich auf einem frei empfangbaren Kanal zur Verfügung gestellt.
Die Rechtepakete sind bis zur Saison 2021/22 vergeben. Hierdurch besteht – gerade für die Allianz
Frauen-Bundesliga – wieder längerfristige Planungssicherheit und für die Fans der Frauen weiterhin die
Möglichkeit Spiele auch abseits des Stadions verfolgen zu können.
DFB-Generalsekretär Dr. Cortius sagt: „Wir freuen uns sehr über diesem zukunftsweisenden
TV-Abschluss für unsere 3. Liga, die Allianz Frauen-Bundesliga sowie die Frauen-Nationalmannschaft.
Dem DFB war es auch im Interesse der Vereine wichtig, dass eine ausführliche Berichterstattung im frei
empfangbaren Fernsehen garantiert ist. Vor allem über die ARD-Sportschau mit ihrer konstant hohen
Reichweite. Für die Fans der 3. Liga ist es ein tolles Angebot, fortan alle Partien ihrer Teams live über die
Angebote der Telekom verfolgen zu können.“