Der achte Spieltag in der Allianz-Frauen-Bundesliga ist vergangen, knapp über ein Drittel aller Saisonspiele sind absolviert. Gerne blicken wir auf die Mannschaft um Trainer Ehrmann.
Mit dem Wort „unglücklich“ lässt sich der bisherige Saisonverlauf sicherlich am besten ausdrücken. Bereits die Spiele gegen Potsdam, München und Wolfsburg absolviert, rangieren die Hoffenheimerinnen derzeit auf Platz acht in der Tabelle. Sechs Zähler nach zwei Siegen und sechs Niederlagen stehen „nur“ zu Buche.
Die Leichtigkeit aus der Vorsaison scheint verschwunden und dem Pech gewichen zu sein. Fünf Niederlagen mit nur einem Tor Differenz; meist kurz vor Spielende um einen Punkt gebracht. Man muss kein Hellseher sein um zu erkennen, dass der TSG eine schwierige Saison ins Haus steht, als noch in der vergangenen Spielzeit.
Doch das wichtigste ist die Kontinuität! In Ehrmann hat die Mannschaft einen Trainer – der zumindest von außen betrachtet – mit viel Akribie und Feingefühl arbeitet, wenn nötig aber auch mit den passenden Worten den Finger in die Wunde legt. Trotz mitunter jungen Spielerinnen, die dennoch auf einige Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse zurückblicken können, hat die Mannschaft auch erfahrene „Haudegen“, die mit der nötigen „coolness“ auch schwierige Situationen auf dem Spielfeld erfolgreich meistern.
Wohin führt der Weg der TSG-Frauen? Wir sind zuversichtlich und überzeugt, dass der Saisonverlauf das Punktekonto der Hoffenheimerinnen füllt und in ruhigeres Fahrwasser jenseits des Abstiegsgespenstes führt.