Eine besondere Ehre wurde den Nationalspielern am 14.11. zuteil. Im Vatikan stand eine Audienz bei Papst Franziskus auf dem Programm. Wurde am Vortag noch Rom von der „Reisegruppe DFB“ unsicher gemacht, so ging es in die Hochburg der katholischen Christen. Nicht nur für die Nationalspieler christlichen Glaubens war die Begegnung ein Höhepunkt. Im Vorfeld hatte Gündogan mitgeteilt, dass er sich auf die Audienz freue.
Ob das WM-Finale von 2014 zur Sprache kam – der Papst ist immerhin Argentinier und Fußball-Fan – wurde nicht überliefert. Dennoch war der Empfang sichtlich ein Highlight. Doch es war nicht die erste Audienz einer Fußball-Mannschaft beim weltlichen Kirchenoberhaupt. Dem FC Bayern München wurde die Ehre ebenfalls zuteil, als sie im Rahmen einer Champions League Begegnung in der ewigen Stadt gastierten.
Am Rande der Länderspiele wurde eine nette Anekdote zur Nominierung von Gnabry bekannt. In einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) teilte der Hattrick-Debütant von San Marino mit, dass er sich beim Anruf des Bundestrainers zunächst unsicher war, ob er Opfer eines "Jux-Anrufes" vom Radio sei. So gestand der Bremer „Der Bundestrainer rief an, und ich musste kurz überlegen, ob das jetzt echt ist oder nicht.“
Für die Nationalspieler ging es bereits am Vormittag weiter nach Mailand. Dort steht am 15.11. das letzte Testspiel des Jahres gegen Italien an.