Der Potsdamer Torjubel nach dem 3:0 Foto: Fussball Media

Hoffenheimerinnen starten mit 0:3 Niederlage in die Saison

 

Das Spiel vor 950 Zuschauern begann für die TSG-Frauen alles andere als gut. Noch vor Spielbeginn musste Demann wegen einer Oberschenkelzerrung passen. Ausgerechnet bei dem Spiel, bei dem der Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft, Högner, auf der Tribüne saß. Noch in der Vorsaison hatte sie keine einzige Spielminute verpasst.

 

Die mitgereisten Gästefans, die die lange Anreise in Kauf genommen hatten, um die eigene Mannschaft anzufeuern, sorgten gleich von Beginn für Stimmung im Dietmar-Hopp-Stadion.

 

Ähnlich wie die Fans starteten auch die Potsdamerinnen in die Partie. Kaum drei Minuten gespielt musste Tufekovic direkt eine Doppelchance der Gäste aus Brandenburg entschärfen und auch nach zwei Eckbällen musste die Turhüterin der TSG den Ball parieren. In der zwölften Spielminute kam es zu einer weiteren Chance für die „Turbinen“. Steinert verschätzte sich bei einem Ball etwas, wodurch Rauch den Ball erlaufen konnte, schlussendlich aber an Tufekovic scheiterte.

 

In der 18. Minute zeigte sich dann die Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin Huth, die ein Laufduell gegen

T. Dongus gewann aber den Ball ebenfalls nicht an Tufekovic vorbeibrachte. Kurz vor der Halbzeit

versuchte sich Aigbogun auf Gästeseite an einem Treffer. Nach einem Freistoß von Huth ging ihr Kopfball

aber wenige Meter am Hoffenheimer Tor vorbei. Somit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit, wobei dieses

Ergebnis den Kraichgauerinnen schmeichelte.

 

Doch kaum aus der Halbzeit zurückgekehrt, ließ das Potsdamer Olympia-Duo die eigene Mannschaft und

die Gästefans jubeln. Nach einer Ecke von Huth brachte Kemme das Spielgerät im Tor unter. Kaum wieder

angepfiffen hätte die Führung weiter ausgebaut werden können, doch der Freistoß von Rauch prallte gegen

die Latte und von dort aus zurück ins Spielfeld.

 

Nach 64 gespielten Minuten trafen die Potsdamerinnen aber doch zum 0:2. Huth setzte sich auf der linken

Außenbahn durch, konnte den Ball an der Grundlinie flanken und Rauch schob ein.

 

Kaum hatte eine Potsdamer Spielerin den Ball gegen den rechten Pfosten des TSG-Tores geköpft, war es

die eingewechselte Bürger, die sich zu einem Konter aufmachte. Der Pass auf Moser konnte aber von einer

Potsdamerin erlaufen und geklärt werden. Die kurz zuvor eingewechselte Draws schlug eine Flanke auf

Kemme, die ihren zweiten Treffer des Spiels und gleichzeitig den Schlusspunkt der Partie markierte (83.). 

 

Aufstellungen:

 

TSG 1899 Hoffenheim:

1 Tufekovic, 7 Moser (C), 8 Schneieder, 11 Zeller (71. 14 Bürger), 12 Breitner, 16 Billa (57. 28 Waßmuth),

17 Evels, 19 Steinert, 21 Pankratz, 26 Howard, 32 T. Dongus

 

1. FFC Turbine Potsdam:

1 Schmitz, 4 Elsig, 6 Kellond-Knight (78. 22 Draws), 8 Meister, 9 Huth (85. 7 Gasper), 15 Wesely,

16 Aigbogun, 19 Rauch, 20 Schmidt, 21 Kemme (85. 38 Lindner), 27 Zadrazil

 

Schiedsrichterin: Diekmann (Essen)

Assistentinnen: Lohmeyer, Geweke 

 

Tore: 0:1 50. 21 Kemme, 0:2 64. 19 Rauch, 0:3 83. 21 Kemme

 

Zuschauer: 950

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